Bei der Auswahl eines Beraters (Trainers, Coachs, Mediators etc.) sollten Sie sich Gedanken zu folgenden drei Themenkomplexen machen:

Fachkompetenz

  • Welche relevante (Berufs-) Erfahrung hat die Person (Branchen- und oder Führungserfahrung, Referenzen etc.)?
  • Welche Qualifizierung kann der Berater vorweisen (Methoden, Zertifikate, Verbände)? Welche Qualifizierung benötigen Sie?
  • Haben Sie den Eindruck, dass der Berater„auf dem neuesten Stand“ ist (z.B. Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse aus der Gehirnforschung, eigene Weiterbildung, Arbeit in Netzwerken, Supervision)?
  • Welchen erweiterten Erfahrungshorizont vermuten Sie (Vielfalt in der Denkweise, Lebenserfahrung usw.)?
  • Wie wird eine Qualitätssicherung garantiert (Feedbackmechanismen)?
  • Was hat der Berater was Sie nicht haben? Suchen Sie „mehr desselben“ oder „Herausforderungen“ bzw. Ergänzungen zu Ihrer eigenen „Weltsicht“?

Persönliche Passung

  • Können Sie sich den Berater in dem für Sie relevanten Umfeld vorstellen (z.B. bei unterschiedlichen Zielgruppen wie Vorstand bzw. Bandarbeitern)?
  • Haben Sie den Eindruck, dass der Berater Ihre Bedürfnisse erfasst? Hört er Ihnen zu?
  • Sind Sie von der Persönlichkeit der Person überzeugt (Wirkung, zentrale Eigenschaften, Authentizität)? Was war Ihr erster Eindruck? Was sagt Ihnen Ihr „Bauchgefühl“?
  • Haben Sie den Eindruck, dass Sie dieser Person vertrauen können?

Grundsätzliches

  • Ist die Person hinreichend verfügbar: zeitlich sowie örtlich (Entfernung)?
  • Für wie fair halten Sie das Preis- Leistungsverhältnis?
  • Erhalten Sie einen kontinuierlichen Überblick über die Kostensituation und das Vorgehen (Transparenz)?